
5. freiwillige Skifahrt des Jahrgangs 8 der GLS nach Mallnitz
Vom 30. Januar bis zum 7. Februar 2026 verbrachten 60 Schüler:innen des 8. Jahrgangs eine intensive, sportliche und rundum gelungene Woche in Mallnitz (Österreich). Schon die nächtliche Anreise ließ erahnen: Diese Fahrt würde etwas ganz Besonderes werden. Mit sechs vollen Skitagen und der Rückkehr am späten Samstagabend lag eine lange, ereignisreiche und vor allem unvergessliche Zeit vor allen Beteiligten.
An jeweils drei Tagen erkundete die Gruppe die Skigebiete Ankogel und den Mölltaler Gletscher. Bereits bei den Transferfahrten zum Gletscher sorgten die passende Musik und das selbst gedichtete „Mallnitz-Lied“ für beste Stimmung im Bus. „Einige waren sogar schon so textsicher, dass sie kräftig mitgesungen haben“, erzählt Nicolas begeistert.

Auch die Fahrt mit dem „Gletscherexpress“ blieb in besonderer Erinnerung: Mit 4.827 Metern ist er die längste Standseilbahn und zugleich die längste unterirdische Stollenbahn weltweit. Er verbindet das Skigebiet auf dem Mölltaler Gletscher (2.235 m) mit dem Parkplatz in der Nähe von Flattach. Für viele war die Fahrt nicht nur beeindruckend, sondern auch eine recht „wackelige Angelegenheit“, wie Lia und Raffael berichten.
Bei abwechslungsreichen und meist sehr guten Bedingungen – von strahlendem Sonnenschein bis zu frischem Neuschnee – zeigten die Schüler:innen großen Einsatz, Ausdauer und bemerkenswerten Teamgeist auf der Piste. Gegenseitige Unterstützung war selbstverständlich: Man wartete aufeinander, gab Tipps, feuerte sich an und freute sich gemeinsam über Fortschritte – vor allem auf dem letzten anspruchsvollen Abschnitt der Familienabfahrt.
Alle erlernten das Skifahren neu oder bauten ihre Fähigkeiten deutlich aus. Ein besonderes Motto begleitete vor allem die Anfänger:innen: „Pizza und Pommes“. Das steht nicht nur für beliebte Gerichte, wie Ilayda, Onwara und Jasper erklären. Diese Methode hilft Ski-Newcomern, ihr Tempo zu kontrollieren und die richtige Skistellung zu erlernen. Mit der „Pizza“ (Schneepflug) wurde sicher gebremst, mit den „Pommes“ (parallele Ski) immer mutiger gefahren. Schritt für Schritt wuchsen die Schüler:innen über sich hinaus. Viele wagten sich im Laufe der Woche an anspruchsvollere Abfahrten heran und meisterten diese mit wachsendem Selbstvertrauen.
Wie viel Fortschritt in nur sechs Tagen möglich ist, zeigte sich eindrucksvoll beim abschließenden Skirennen: sichere Schwünge, erste Pirouetten und sogar Rückwärtsfahren – eine großartige Entwicklung, auf die alle mit Recht stolz sein können.

Doch die Fahrt nach Mallnitz bedeutet weit mehr als Skifahren. Neben dem sportlichen Programm blieb viel Raum für Gemeinschaft: Nachtrodeln, eine Nachtwanderung, ein stimmungsvoller Hüttenabend, gemeinsames Singen, Spieleabende sowie viele Gespräche und gemeinsame Momente sorgten für eine besondere Atmosphäre. Der Jahrgang 8 ist in dieser Woche noch enger zusammengerückt, hat Verantwortung füreinander übernommen und Rücksichtnahme ganz selbstverständlich gelebt. Es wurden nicht nur neue Freundschaften geschlossen – es entstanden Erinnerungen, die bleiben.
Besonders beeindruckend waren die Hilfsbereitschaft, der Respekt und der Zusammenhalt, mit denen die Jugendlichen diese Fahrt geprägt haben. Die gemeinsame Zeit in den Bergen hat einmal mehr gezeigt, wie viel möglich ist, wenn man sich gegenseitig motiviert, Herausforderungen annimmt und Erfolge miteinander teilt.
Das Ski-Team um Organisator Klaas Tapper blickt dankbar und stolz auf eine rundum gelungene Fahrt zurück. „Wir wollen Ski fahr’n, Mallnitz ist nur einmal im Jahr“ – und genau deshalb bleibt diese Woche im Jahrgang 8 voller Bewegung, Gemeinschaft und unvergesslicher Eindrücke etwas ganz Besonderes.
